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Dülmen. „Ich bin dabei!“ – so war der Nachmittag der „Jungen Alten“ überschrieben, der am Mittwoch,
20. Juli, im Rahmen der Festwoche aus Anlass des 700-jährigen Stadtjubiläums im Barbara-Haus in Dülmen stattgefunden hat. Und dabei war auch der KAB Stadtverband Dülmen beim „Markt der Möglichkeiten“. Mit der Fragestellung „Muss sich bei der Einstufung zur Pflegeversicherung etwas ändern?“ haben Viktor Becks, Heinz Wansing, Paul Frerick und Margret Nowak die KAB präsentiert und sind so mit den
Besucherrinnen und Besuchern des Marktes der Möglichkeiten ins Gespräch gekommen. Das Ergebnis der Abstimmung war eindeutig, 98 Ja-Stimmen standen lediglich einer Nein-Stimme und einer Enthaltung gegenüber. Der neue Pflegebegriff, der anhand der Selbstständigkeit der zu pflegenden Menschen die Eingruppierung festlegt wurde dem „alten“ System gegenüber gestellt. Deutlich wurde, dass sich am System der Pflegeversicherung insgesamt, insbesondere aber auch bei den Bewertungsrichtlinien zur Pflegeversicherung dringend etwas ändern muss. Weg von der Pflege nach Minuten, hin zu einer ganzheitlichen Beurteilung, die die Selbstversorgung und die Alltagsverrichtungen mit 40 von 100 bewertet. Alleine daran wird deutlich, dass sich mit dem neuen Begutachtungsverfahren die Bewertung deutlich verschieben wird.
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