Mechthild Büning ist neue Bezirksvorsitzende der KAB
  

Jeder Stuhl ein guter Arbeitsplatz. 
Der neue Bezirksvorstand Coesfeld unten v.li: Günter Schlicker, Heinz Wansing (stellvertret. Vorsitzender), Maria Wansing, Mechthild Büning (Vorsitzende), Reinhard Bergmann (stellvertretender Vorsitzender), Anni Veltrup, Irmgard Schröder. Oben v. li: Klemens Forsthövel, Josef Albers, Franz-Josef Röwekamp, Adolf Klein, Ludger Waltering, Heike Honauer.                                    (Foto: R. Letschert) 
       


Selm. Kreisdekanat Coesfeld. Mechthild Büning aus Osterwick ist die neue Vorsitzende des KAB-Bezirksverbandes Coesfeld. Sie wurde am vergangenen Samstag mit großer Mehrheit von den Delegierten des Bezirkstages in Selm gewählt. Die 48-jährige KAB-Frau löst den langjährigen Vorsitzenden Viktor Becks aus Dülmen ab. Der 70-jährige Becks hatte sich nach acht Jahren als Vorsitzender nicht wieder zur Wahl gestellt.
Zum Stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Delegierten den Dülmener Heinz Wansing aus der dortigen KAB St. Viktor/ Heilig Kreuz und Reinhard Bergmann aus der KAB St. Johannes in Werne. 

Mechthild Büning arbeitet seit acht Jahren im KAB-Bezirksvorstand Coesfeld. Bisher war sie stellvertretende Bezirksvorsitzende. Schwerpunkt ihrer Arbeit waren generationsübergreifende Tage wie die Veranstaltung „FeierAbend“, zu der die KAB 2007 nach Gescher und 2009 nach Marl eingeladen hatte. Das gute Miteinander von Alt und Jung in der Arbeitswelt und im Verband ist der 48-jährigen ein Herzensanliegen. „Mir ist wichtig, dass wir Erwachsenen in der KAB uns für junge Menschen in der Arbeitswelt stark machen“, sagt die Mutter von zwei erwachsenen Töchtern. „Junge Menschen brauchen Ausbildungsplätze und Perspektiven. Das müssen wir immer wieder anmahnen!“. 

Mit Bildern aus den letzten acht Jahren im Bezirksvorstand und vielen guten Wünschen verabschiedete der Bezirk seinen ehemaligen Vorsitzenden Viktor Becks und den Bezirkspräses Pfarrer Günther Kurz aus Lette. Viktor Becks stand dem Bezirk seit 2002 vor. Der ehemalige Mitarbeiter der Deutschen Bahn pflegte in seiner Amtszeit engen Kontakt zu den 28 Ortsvereinen des Bezirkes und unterstützte die ehrenamtlichen Kollegen in den Vereinen mit seiner Erfahrung und Offenheit für neue Wege. Unter seiner Leitung hatten sich 2006 erstmals alle Ortsvereine an einer „Stafette für eine solidarische Gesundheitsreform“ des Bezirkes beteiligt. 
Pfarrer Kurz war seit 2003 geistlicher Begleiter der KAB im Bezirk Coesfeld. Im April vollendet er sein 75. Lebensjahr und trat aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl an. 49 Jahre war Günther Kurz Präses in der KAB – als Ortspräses und später Bezirkspräses. Die Jahre als „Kumpelpastor“ im Ruhrgebiet, wie der scheidende Präses sagte, seien ihm am nachdrücklichsten in Erinnerung. Sie hätten ihn geprägt in seinem Leben und seiner Vorstellung, Kirche in der Arbeitswelt zu sein. Über einen Nachfolger entscheidet der Bezirkstag im kommenden Jahr. Bis dahin wird Diözesanpräses Pfarrer Michael Prinz den Vorstand begleiten. 

Ebenfalls neu im Vorstand sind Ludger Waltering aus Coesfeld und Josef Albers aus Südkirchen. Sie vertreten die Unterbezirke Coesfeld und Lüdinghausen im Vorstand. 
Die weiteren Mitglieder sind: Adolf Klein aus Werne, Klemens Forsthövel aus Selm, Maria Wansing aus Dülmen, Günter Schlicker aus Werne, Anni Veltrup aus Hohenholte, Franz Josef Röwekamp aus Merfeld, Irmgard Schröder aus Dülmen und Bezirkssekretärin Heike Honauer. 

Am Vormittag hatten die Delegierten bereits die Frage „Was ist uns Arbeit wert?“ mit VertreterInnen aus KAB, Rechtsschutz und DGB lebhaft diskutiert. Zum Einstieg zeigte der Bezirksvorstand umgestaltete Stühle, die „gute Arbeitsplätze“ symbolisieren.