KAB und DGB gemeinsam

                 

2009 ging die KAB Coesfeld noch alleine los. Am 1. Mai 2010 machen KAB und DGB Coesfeld ihre erste gemeinsame Mai-Kundgebung.             Foto: Beenen
  


Coesfeld.Lette. Die Maikundgebung der KAB Vereine im Stadtverband Coesfeld am 1.Mai wird in diesem Jahr einen etwas anderen Charakter haben. Zum ersten Mal laden die KAB Coesfeld und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Ortsverband Coesfeld in Lette zu einer gemeinsamen Mai-Veranstaltung mit Gottesdienst, Frühstück und Kundgebung ein.

„Gute Arbeit, gerechte Löhne, starker Sozialstaat. Wir gehen vor!“ lautet das Motto der Kundgebung. Jürgen Schmidt, erster Bevollmächtigter der IG Metall Münster sowie Ortrud Harhues vom KAB Bildungswerk werden als Redner/in vor Ort auf die vielfältigen Forderungen der Arbeitnehmerschaft eingehen. Eröffnen wird diesen Tag der Coesfelder Bürgermeister Stadt Heinz Öhmann. Die Abgeordneten Dr. Angelika Schwall-Düren (SPD) sowie Karl Schiewerling (CDU) haben ihr Kommen zugesagt. Musikalisch einheizen wird die Band "Radikale Phantasie" aus Moers, die ihre Heimat aber besonders in Duisburg gefunden hat. 

Um 9 Uhr beginnt der Tag mit der Einladung zum Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes Lette. Im Anschluss an die Messe laden die Veranstalter zu einem Frühstück in das Pfarrheim ein. Mit den Bannerabordnungen geht es dann in einem kleinen Marsch zum Alten Kirchplatz, wo gegen 11 Uhr die Kundgebung stattfindet. 

KAB und DGB laden alle Vereine und Ortsgruppen ein, mit ihren Bannern an der Kundgebung teilzunehmen. Sie verweisen in einer Ankündigung darauf, dass es gerade für junge Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen wichtig ist, sich für Existenz sichernde Löhne und gute Arbeitsbedingungen stark zu machen. 
Menschen, die nicht mehr im Arbeitsleben stehen, können auf dieser Kundgebung ihre Solidarität mit der tätigen Gesellschaft kundtun, so der Stadtverband Coesfeld. 

„Wir brauchen eine gute, gerechte und stabile Entlohnung von Arbeit, damit unser Sozialstaat ein starker und Rückendeckung bietender Staat für die Bevölkerung bleibt.“ sagt Ulrich Beenen, Mitorganisator der KAB. Dafür kämpfen KAB und DGB in Coesfeld jetzt Seite an Seite, denn, Beenen weiter: Nur gemeinsam ist man stark genug und kann etwas in Politik und Arbeitswelt bewegen!“