Arschleder und Räuchermänner – KAB unterwegs im Erzgebirge 

                 

KAB-Gruppe am Hotel.


Haltern und Erzgebirge. 25 Erwachsene und 2 Kinder aus der KAB Haltern waren unterwegs auf den Spuren des Erzbergbaus rund um die Bergstadt Annaberg –Buchholz.
Schönes spätherbstliches Wetter und viele interessante Ziele machten die Reise zu einem Erlebnis. Reiseleiter Wilfried Loges führte die Gruppe an kleine und große 
Zeugen des erzgebirgischen Bergbaus heran.

Um 1250 wurde im Erzgebirge das erste Silbererz gefunden. In der Region um Ehrenfriedersdorf baute man noch bis kurz nach der Wende in großen Mengen Zinn ab. Wegen zu hoher Arbeitskosten gegenüber dem niedrigen Preis auf dem Weltmarkt wurde die Produktion dann kurzerhand eingestellt. Heute sind in vielen Bergbaustollen und Gruben „Besucherbergwerke“ eingerichtet – der Tourismus hat die Stelle der Bergwerke eingenommen.

Einer Grubenfahrt auf den Orts eigenen Hausberg, dem „ Sauberg“, war einer der Höhepunkte der Fahrt. Mit einer für Besucher umgebauten Grubenbahn fuhren die HalteranerInnen durch den Berg. Eine „simulierte Sprengung“ erlebten sie auch – unter ohren- betäubendem Lärm . Zur Erinnerung erhielt jeder Teilnehmer ein in der Bergmannssprache benanntes „Arschleder“ und war damit „Bergmann/ Frau „ ehrenhalber.
Weitere Höhepunkte waren der Besuch der Thermalbäderstadt Karlsbad in Tschechien, der Besuch einer Kerzenmanufaktur und einer Manufaktur zur Herstellung der Räucherkerzen für die erzgebirgischen Räuchermänner.