|
Dortmund /Recklinghausen. Den „Heinrich 2008“, den Ideen-Preis
der Heinrich-Böll-Stiftung NRW, erhielt der Verein „Ausbildungspaten im
Kreis Recklinghausen e. V.“ Damit würdigte die Jury eine Initiative,
deren Konzept zum einen eine „lobenswerte soziale Einrichtung“ ist,
zum anderen würdigten die JurorInnen die gute Übertragbarkeit auf andere
Städte und Kommunen.
Seit 2004 vergibt die Heinrich Böll-Stiftung jährlich den Ideenpreis
„Der Heinrich“, um so die Stiftung „Projekte, Aktionen, Kampagnen,
Werken von Initiativen, Vereinen, Agenda-Gruppen, grünen Zusammenhängen,
KünstlerInnen, Menschen... nicht nur stärkere Beachtung für beachtlich
Geleistetes zu verschaffen, sondern auch Müde und Zweifelnde zum
Nachmachen zu ermuntern“, wie die Stiftung mitteilt.
Die Idee zum Projekt „Ausbildungspatenschaften“ entstand 2002 in der
KAB im Bezirk Recklinghausen. 2003 übernahm das Referat Kirche und
Arbeitswelt im Generalvikariat Münster unter Leitung von Martin Merkens
die Koordination des Projektes. Seit August 2007 hat der gemeinnützige
Verein „Ausbildungs-Paten im Kreis Recklinghausen e.V.“ die Trägerschaft
für das Projekt übernommen.
Inzwischen, so Verein, konnten an ausgewählten Haupt- und Gesamtschulen
in fast allen Städten im Kreis Recklinghausen insgesamt weit über
hundert AusbildungsPatenschaften vermittelt werden. Im Rahmen der
AusbildungsPatenschaft übernehmen Frauen und Männer die Aufgabe, einen
jungen
Menschen während seiner Ausbildungszeit zu begleiten. Ziel ist es, junge
Menschen beim Start in den Berufsalltag zu unterstützen und
Ausbildungsabbrüche zu verhindern.
Das eine gute Idee weitere hinter sich herzieht beweist die KAB im Bezirk
Borken. Ende 2005 startete der Bezirksverband Borken sein Projekt
„Ausbildungspatenschaften“. Vorbild hierfür war das nun prämierte
Projekt aus Recklinghausen.
Weitere Informationen im Internet unter: http://www.ausbildungspaten.de/
|