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Die Klasse 10 A von der Ludgerusschule eingerahmt von Vorstandsvorsitzenden Heinrich-Georg Krumme, Sparkasse Westmünsterland, Benedikt Kemper, KAB Bezirksverband (links) und Schulleiter Norbert
Konicek, Lehrer Josef Enk sowie Sparkassen-Filialdirektor Stefan Sühling
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Foto: Christiane Niermann,
Sparkasse Westmünsterland
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Presseinformation 13. März 2008
Rund 30 Ehrenamtliche stehen hinter dem Projekt, mit dem die KAB Jugendliche beim Einstieg in die Berufausbildung unterstützen möchte. Als Paten suchen sie Ausbildungsplätze und begleiten Jugendliche vom Vorstellungsgespräch bis hin zur Abschlussprüfung. "Das ist notwendiger denn je", versichert Benedikt Kemper, Bezirkssekretär der KAB, "denn bis zu einem Drittel aller Ausbildungsverträge werden vorzeitig aufgelöst.“ Als Ursachen führt er an, was früher selbstverständlich war, viele Jugendliche heute aber nicht mehr erlebten: soziale Bindungen, Ausdauer im Arbeiten und Lernen, die Übernahme von Verantwortung.
"Lehrerinnen und Lehrer begrüßen das Angebot von Ausbildungspaten"
"Das kann die Schule alleine nicht schaffen", weiß auch Schulleiter Norbert Konicek von der Ludgerushauptschule in Heiden. Deshalb sind wir sehr froh über dieses „Patenschaftsangebot“. "Die Jugendlichen werden quasi von der Schule abgeholt und auf die Ausbildung gezielt und individuell vorbereitet.".
Kemper war jetzt in Ludgerushauptschule Heiden in den Klassen 10 A und 10B, um den Schülerinnen und Schülern das Angebot einer Patenschaft anzubieten. Anfänglicher Skepsis wich dann auch persönliches Interesse. So fragte Klassenlehrer Enk seine Schüler, was gegen eine Patenschaft spreche? „Nichts“, war die Antwort. So stand Kemper dann auch den Fragen Rede und Antwort. Zum Ende baten zwei Schülerinnen ganz spontan nach der Vermittlung eines Paten: Anna W., die gerne zur Verkäuferin „Lebensmittel“ ausgebildet werden möchte und Jaqueline P. strebt den Beruf der „Tierpflegerin“ an.
Lehrer Josef Enk ist sicher: „Es werden noch mehr meiner Schülerinnen und Schüler den Wunsch nach einem Paten äußern. Wir wollen alle Möglichkeiten ausschöpfen, um unsere Schüler durch eine gute berufliche Ausbildung zu begleiten.“
Sparkassenstiftung für den Kreis Borken unterstützt das Projekt
Vorstandsvorsitzender Heinrich-Georg Krumme kennt die Problematik des Ausbildungsmarktes aus vielen Kontakten mit Unternehmern und mit der Bevölkerung.
„Die Wirtschaft im Westmünsterland nimmt ihre Verantwortung für die Nachwuchsförderung sehr ernst“, so Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland und der Sparkassenstiftung für den Kreis Borken. Doch seien die vielfältigen Möglichkeiten der Arbeitswelt vielen Jugendlichen gar nicht bekannt. Das KAB-Projekt, das die Sparkassenstiftung mit 9.000 Euro fördert, sei ein gutes Angebot, Jugendlichen Wege aufzuzeigen und sie zu begleiten.
Vorbildlich sei es, dass sich Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung sowie sozialer Kompetenz in diesem Projekt zusammengefunden haben, um Jugendliche zu unterstützen. „Das ist gut für die Jugendlichen und unsere Gesellschaft, daher unterstützen wir das Projekt der KAB“, so Heinrich-Georg Krumme.
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