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Eine Frage der Sicherheit ist der richtige Umgang mit Rollatoren in Bus und Bahn. Was es dabei zu beachten gibt, stand im Mittelpunkt einer ganz untypischen „Busfahrt“. Neun Seniorinnen und Senioren und vier Rollatoren wurden von Herrn Reimund Kreutzberg, stellvertretender Pressesprecher der Vestischen, an der Haltestelle Viehtor in Recklinghausen begrüßt. Er gab wichtige Hinweise für die sichere Nutzung der Busse. „Durch die Zusammenarbeit mit Senioren- und Behindertenverbände konnten wir unsere Busse besser ausstatten – z.B. mit einer Rampe für Rollstuhlfahrer und klappbaren Armlehnen an den Sitzplätzen für Menschen mit einer Behinderung.“ Gemeinsam wurde dann das Aus- und Einsteigen geübt – Vorwärts einsteigen – Rückwärts aussteigen und über die Unterschiede bei den Rollatoren gesprochen. „Bitte setzten sie sich nie während der Fahrt auf ihren Rollator, das ist der gefährlichste Platz und sie haben keinen festen Halt und jedes Bremsen kann zu einer Gefahr werden!“ machte Herr Kreutzberg noch mal ganz deutlich.
Es wurde aber neben den praktischen Übungen auch lebhaft diskutiert über das Verhältnis von Senioren und Schülern in Bussen, was oft von gegenseitigem Unverständnis geprägt ist, das Fahrer nicht immer auf die Bedürfnisse beim Ein- und Aussteigen der Seniorinnen und Senioren achten, das der Abstand zum Bordstein oft ungünstig ist aber auch von netten Busfahrern und guten Erfahrungen in den Bussen wurde berichtet. Eine Frage konnte in dieser Runde auch geklärt werden – auch mit einem Behindertenausweis hat man nicht automatisch ein Anrecht auf einen Sitzplatz!
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