KAB trauert um Josef Voß

Juni 2004: Weihbischof Dr. Josef Voß (re) zelebriert mit dem damaligen KAB-Diözesanpräses Hans Sanders die heilige Messe beim KAB-Kampagnentag „Motor für Demokratie im Ort“ in Marl.
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Münster. Am vergangenen Mittwoch ist Weihbischof Dr. Josef Voß in den Mittagsstunden gestorben. Diese Nachricht erfüllt die KABler und KABlerinnen im Bistum Münster mit großer Trauer.

Josef Voß hatte immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte, die Freuden und Hoffnungen der ‚kleinen’ Leute. Für ihn stand der Mensch immer im Vordergrund. Um ihn müsse es gehen, wenn wir Gott verkünden. Um den Menschen müsse es gehen, wenn wir Gott in dieser Welt nahe bringen wollen. Das war seine Überzeugung. 
Josef Voß war immer ein uns zugewandter, interessierter Gesprächspartner, der den Frauen und Männern unseres Verbandes eine ganze Menge zugetraut hat. „Das können die schon!“ so lautet ein Satz, den er öfters gebraucht hat, wenn es um die ehrenamtliche Arbeit in der KAB für die Kirche ging.

Es muss um den Menschen gehen. Die KAB sieht den Tod von Josef Voß in der Adventszeit auch als Zeichen. Wir bereiten uns vor auf das Fest der Menschwerdung unseres Gottes. Weil es Gott um den Menschen geht, deshalb wird er selbst Mensch. 
Es muss um den Menschen gehen. Das ist eine Grundaussage der katholischen Soziallehre, Weihbischof Josef Voß hat diese Lehre verinnerlicht und gelebt. Dafür dankt die KAB ihm von ganzem Herzen.
Wir sind traurig, dass ein Weihbischof, der so gut mit unserem Verband zusammen gearbeitet hat, gestorben ist. Wir sind zugleich im Glauben überzeugt, dass Josef Voß nun bei unserem Gott ist! 
Josef Voß bleibt ein ‚großer’ Mensch für uns – Danke.

Für die KAB im Bistum Münster 
Pfr. Michael Prinz 
Diözesanpräses.